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Vereinsgeschichte

 

In Berlin taten sich mit der Wende 3 Schulfreunde zusammen, um die nun verfügbaren Reste aus NVA-Beständen zu sammeln und vor der endgültigen Vernichtung zu bewahren.
Das Interesse rührte von der persönlichen Entwicklung her, denn zwei von ihnen hatten in der DDR einen militärischen Beruf ergriffen. Nunmehr wuchs eine Sammlung heran, die alle Bereiche des militärischen Lebens umfasste. Uniformen, Dienstvorschriften, Technik und Alltagsgegenstände wurden beschafft und in den jeweiligen Privatwohnungen eingelagert. Mit der Zeit wurde es nötig, größere Sammlerstücke z.B. in Garagen auszulagern.
Mitte der Neunziger wurde uns schließlich angeboten, einen LKW Robur aus NVA-Beständen zu übernehmen. Wir fanden mit diesem in einer befreundeten Kfz-Werkstatt eine Heimstatt und begannen die Restaurierung. Nach langem Schrauben, Schleifen, Lackieren und unzähligen Arbeitsstunden erstrahlte unser LO in neuem "alten" Glanz.
Die Beschäftigung mit dieser Materie hatte unser Interesse an Militärfahrzeugen erweckt und so fuhren wir mit dem Robur in der Folgezeit zu einigen Treffen von DDR-Fahrzeugen und merkten, dass wir mit diesem Hobby nicht allein waren.

So begab es sich also, dass wir auf einem dieser Treffen Teilnehmer aus Limbach-Oberfrohna trafen, welche sich seit Jahren schon der Fahrzeuge aus Zittauer Produktion ebenfalls angenommen hatten.
Über Fachsimpeleien und manch feuchtfröhlich verbrachter Stunde erwuchs bald ein Gedanke: "Wir sollten gemeinsam etwas auf die Beine stellen"!
Die sächsische Fraktion verfügte über einen umfangreichen Fuhrpark und das technische Wissen, wir konnten unsere Sammlung mit den passenden "Zubehörteilen" einbringen. Das von den Jungs und Mädels genutzte Gelände in Limbach-Oberfrohna wurde fortan Ausgangspunkt gemeinsamer Unternehmungen, aber auch dort waren der Kapazität Grenzen gesetzt. Immer wieder blühte der Flachs, wenn man davon sprach, irgendwann einmal eine alte Kaserne mit Platz für den Fuhrpark zu kaufen...
Versuche in dieser Richtung scheiterten stets an den abnormen finanziellen Forderungen des Eigentümers oder, ganz sachlich betrachtet, auch an unseren Möglichkeiten.

Im Herbst des Jahres 2002 jedoch erlangten wir Kunde von der bevorstehenden Versteigerung der Liegenschaft in Wollenberg. Wir klärten unsere Finanzlage ab und schickten schließlich 2 Vertreter ins Rathaus Schöneberg nach Berlin. Dort kamen an diesem 13.Dezember etliche Grundstücke, Häuser und Fabriken unter den sprichwörtlichen Hammer. Unsere kühnsten Träume wurden war, als der Auktionator schließlich "...und zum Dritten!" rief und wir nunmehr 10 ha militärische Altlast am Bein hatten ;-)
Das Gros der Beteiligten verbrachte daraufhin das Silvesterfest 2002 / 2003 im Objekt. Wir machten uns mit den Örtlichkeiten vertraut und fragten uns immer wieder "Was machen wir nun daraus?"
Die Anlage war von Brandstiftern und Plünderern schwer verwüstet worden! Strom, Wasser und Heizung waren damals Dinge, von denen wir nicht mal träumen konnten. Aber jene, die damals bei minus 15 Grad nicht zurückwichen, schworen sich eins: Wir werden diese Anlage wieder zum Leben erwecken, nicht für paramilitärische Spielchen, sondern als Zeugnis einer Zeit, welche vergangen, doch nicht ungeschehen ist! Das Wagnis begann...

Am 12.April 2003 konstituierte sich die Gründungsversammlung des neuen gemeinnützigen Vereins "Militärhistorisches Sonderobjekt 301 Wollenberg e.V." mit dem Ziel diese Liegenschaft als Technisches Denkmal zu erhalten und sie, im Rahmen von Führungen, interessierten Besuchern zugänglich zu machen.

Die Mitglieder investierten unzählige Arbeitsstunden und gefahrene Kilometer um das Projekt voranzubringen. Lange Verhandlungen mit Behörden und Ämtern, aber auch Monopol haltenden Firmen, bestimmten die Anfangszeit. Oft war uns die Tragweite unseres Tuns erst später klar. Ideen kamen und mussten wieder verworfen werden...
Ein wichtiger Punkt war neben Instandsetzung, Sicherung und Ausgestaltung natürlich die Bildung. Wir mussten ja bei Null anfangen, hatten keine Ahnung von Objekt, Personalbestand und Aufgabenstellung. Der Kontakt zu ehemals hier Beschäftigten, Planern, Ingenieuren und Militärs brachte uns voran, nach und nach ergaben sich erst Zusammenhänge und später fügten sich die Mosaiksteinchen zu einem umfangreichen Bild über die Arbeit hier in der Einheit.
Keiner von uns hatte Vorstellungen, wie umfangreich die Arbeiten werden sollten, dennoch zeigten alle einen Elan, wie er heute wohl selten anzutreffen ist! Alle Mitglieder arbeiten vom ersten Tage an ehrenamtlich, ohne Vergütung ihrer Aufwendungen, dies zeigt Ihre Motivation wohl am deutlichsten...!!!

Am 1.Mai 2004 schließlich konnten wir unsere Anlage für Besucher öffnen. Wie wichtig dieser Schritt war, zeigen die Reaktionen unserer Gäste am Ende der rund 3-stündigen Führung.
Niemand hätte hier, im Märkischen Wald, eine so umfangreiche, technisch damals hochmoderne und geheime Anlage vermutet. Der Dank der Gäste für das Engagement der Mitglieder ist unser schönster Lohn und bestärkt uns in unserem Empfinden, hier etwas auf die Beine zu stellen, was auch in Zukunft Zeugnis ablegen soll von Befindlichkeiten und technischen Anstrengungen in einer Zeit, als der Kalte Krieg der Systeme wohl täglich hätte in einen wirklichen münden können!

 
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